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Karin Thissen – Engagiert für die Westküste 2017-08-29T11:31:25+00:00

Beim Tierschutz werde ich
nicht schwarz sehen
oder versuchen auf dem Grün-Streifen zu überholen.

Dr. Karin Thissen, Tierärztin
Ich stehe für mehr Transparenz und Verbraucherinformation bei Lebensmitteln. Das hilft Verbrauchern und stärkt redlich arbeitende Produzenten. Transparenz fördert Qualität.
Karin Thissen, Verbraucherschützerin

Mein Ziel ist es,
unsere Landwirtschaft ökonomisch sowie ökologisch tragfähig und sozial gerecht zu machen.

Karin Thissen, Agrarpolitikerin

Bei uns zuhause

Klischees über unseren echten Norden gibt es zur Genüge: Schlechtes Wetter, mürrische Bewohner… Und ja, unser Wetter ist launig. Aber: Wir leben dort, wo andere Urlaub machen. Und nicht nur unsere Natur ist sehenswert, sondern unsere Gemeinden lebenswert.

An der Westküste ist es natürlich am schönsten. Von der Nordsee bis kurz vor den Wildpark Eekholt, vom Nord-Ostsee-Kanal bis zum Elbstrand in Kollmar: Hier leben 175.000 Nordlichter (was in etwa der Zahl meiner Geburtsstadt Neuss entspricht) und gefühlt noch mal so viele Windräder und vierbeinige Deichschutzbeauftragte. Wir haben das Weltkulturerbe Wattenmeer direkt vor der Haustür und teilen diese wunderbare Umgebung sehr gerne mit zahlreichen Touristen.

Friedrichskoog ist mit seiner Seehundstation eine Touristenattraktion für Groß und Klein. Bad Bramstedt bietet viele Möglichkeiten, sich Erholung zu gönnen. Zum „Inhalieren“ fahren wir einfach an die Meldorfer Bucht. Und Wacken dient aufgrund der entspannten Festivalatmosphäre weltweit als Vorbild für Großveranstaltungen.

Im kulturellen Bereich zeigt sich, dass Brauchtumspflege hier noch lebendig gehalten wird. Mit den Kremper Fahnenschwenkern haben wir eine ehrwürdige Institution, die deutschlandweit bekannt ist. Angeblich sollen die Norddeutschen stets etwas distanziert und nicht so herzlich sein, aber das stimmt überhaupt nicht. Marne ist immerhin die nördlichste Karnevals-Hochburg.

Im ländlichen Raum spielt die Landwirtschaft eine besondere Rolle und bei uns insbesondere der Kohlanbau. In diesem Bereich ist Dithmarschen ungeschlagen! Aber auch die Wirtschaft muss sich bei uns nicht verstecken. Mit Brunsbüttel haben wir einen der wichtigsten Industriestandorte an der Westküste und auch das Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie hat sich nicht umsonst im Norden angesiedelt.

Initiativen im Wahlkreis

Termine, Termine, Termine

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Pro Jahr finden ca. 22 Sitzungswochen in Berlin statt, an denen für alle Abgeordneten Präsenzpflicht besteht. Den Sitzungskalender für 2017 finden Sie hier. Meine Arbeit in einer solchen Sitzungswoche sieht ungefähr so aus:

Am Montagmorgen steht zunächst eine Bürobesprechung mit meinen Mitarbeitern im Bundestag an, um organisatorische wie thematische Absprachen zu treffen. Nachmittags tagt die Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der SPD-Bundestagsfraktion. Hier erarbeite ich als Fachpolitikerin mit meinen SPD-Kollegen gemeinsame Positionen, entwerfe Anträge und diskutiere Ideen, Gesetzesvorlagen und -initiativen.

Am Dienstagvormittag tagt die Arbeitsgruppe Gesundheit, in der ich stellvertretendes Mitglied bin. Nachmittags findet die Sitzung der SPD-Bundestagsfraktion statt, in der die 193 SPD-Abgeordneten die Position der Fraktion miteinander abstimmen. Wir diskutieren über aktuelle Themen im Bundestag aber auch über Entwicklungen in Deutschland und der Welt, nicht selten bis in den Abend hinein. Ab Dienstagabend finden bis Freitag zahllose Veranstaltungen im Berliner Politikumfeld statt, auf denen ich mich mit den Fachverbänden zu Verbraucher- und Tierschutzfragen oder zur maritimen Wirtschaft austausche.

Am Mittwoch tagen die Fachausschüsse des Deutschen Bundestages. Hier kommen die Fachpolitiker aller Fraktionen zusammen. Im diesem „kleinen Abbild des Parlaments“ werden Gesetzentwürfe im Detail diskutiert – aber auch Fachgespräche mit Experten geführt. Im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, meinem Hauptausschuss, sitze ich ab 9 Uhr und debattiere über alle Themen, die in der Agrarpolitik anstehen. Für die SPD spreche ich dort immer zu den Themen, Lebensmittelsicherheit, Tierarzneimittel und Veterinärwesen. Ab 13 Uhr beginnt das Plenum mit einer Befragung der Regierung zu aktuellen Themen. Ab diesem Zeitpunkt laufen bis zum Ende der Arbeitswoche parlamentarische Debatten bis spät in die Nacht.

Am Donnerstag treffen sich die neun SPD-Abgeordneten aus Schleswig-Holstein um 7:30 Uhr zu einem Arbeitsfrühstück. Ab 9 Uhr werden die Beratungen des Bundestags fortgesetzt, regelmäßig mit namentlichen Abstimmungen, zu denen ich zwingend ins Plenum muss. Natürlich nehmen wir an den Debatten unserer eigenen Ausschüsse und unseren Fachthemen teil. Da wir ebenfalls Zeit brauchen, Bürgeranfragen zu beantworten, Fachgespräche zu führen oder Besuchergruppen zu empfangen, ist das der Grund, warum bei Berichten im Fernsehen der Plenarsaal oftmals nicht voll besetzt ist.

Bis Freitagmittag beraten die insgesamt 630 Abgeordneten. Nach letzten Absprachen im Büro steige ich am Nachmittag in die Bahn zurück in den Wahlkreis, um Veranstaltungen vor Ort zu besuchen und von meiner Arbeit in Berlin zu berichten.

Eine geregelte Arbeitswoche mit festen Zeiten gibt es für Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis nicht. Im Wahlkreis stehen jeden Tag verschiedene Termine an.

Morgens treffe ich mich mit meinen Mitarbeitern im Itzehoer Wahlkreisbüro, um Termine und Organisatorisches zu besprechen. Oft tausche ich mich gleich mit dem Kreisvorsitzenden der SPD-Steinburg sowie den Büros der Landtagsabgeordneten aus. Praktischerweise sitzen wir in der Brookstraße alle auf einem Flur. Anschließend habe ich oft einen Auswärtstermin und abends den Besuch in einem der 47 SPD-Ortsvereine, in denen ich über die politischen Entwicklungen in Berlin berichte.

Auch im Wahlkreis gibt es Veranstaltungen und Hintergrundgespräche, bei denen ich mit Vereinen und Verbänden vor Ort im Gespräch bleibe. Es ist mir wichtig, eine Brücke zwischen dem Wahlkreis und Berlin zu schlagen und Anliegen unmittelbar nach Berlin zu tragen und dort zu vertreten. Der Austausch ist mir wichtig, um nah an den Menschen in unserer Region zu sein und Entscheidungen treffen zu können, die in der Praxis gebraucht werden.

Außentermine nehmen keine Rücksicht auf das Wetter, aber wer wie wir im echten Norden wohnt, ist darauf vorbereitet. Denn bei aller Theorie: Es ist wichtig, sich über Projekte und Vorhaben direkt vor Ort zu informieren. Dazu gehören Unternehmen, aber auch Einrichtungen für Gemeinwohl-Belange wie Gewerkschaften oder die AWO.

Nicht nur an der Westküste bin ich unterwegs, mein Weg führt mich auch immer wieder in die Landeshauptstadt Kiel. Dort haben viele Einrichtungen ihre Zentralen und suchen den Kontakt zur Politik und Entscheidungsträgern. Wenn ich die Tour von Küste zu Küste hinter mir habe, warten zuhause E-Mails und facebook-Einträge auf mich.

Um über die Arbeit der SPD auf Bundesebene, im Land oder auf kommunaler Ebene zu informieren, gibt es verschiedene Veranstaltungsformate. Sie sind für alle Bürgerinnen und Bürger öffentlich. Währenddessen und im Anschluss nehme ich mir immer gerne die Zeit, um über das aktuelle Tagesgeschehen zu informieren oder einfach mal zu erzählen, was ich als Politikerin eigentlich in Berlin so mache.

Wenn keine Infostände auf Wochenmärkten, Eröffnungen, Einweihungen oder öffentliche Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen anstehen, ziehe ich mir die Laufschuhe an und treibe Sport. Auch ich muss mich fit halten und jogge, wann immer es mir möglich ist, damit mir auf dem Berliner Parkett nicht die Luft ausgeht.

Wenn eine Sitzungswoche ansteht, mache ich mich am Nachmittag auf zum Itzehoer Bahnhof und nehme den Zug Richtung Berlin. Mit im Gepäck habe ich die Wochenmappe für die nächsten Wahlkreistermine ab Freitagabend, damit es reibungslos weitergehen kann, wenn ich zurück nach Hause komme.

Aktiv in den sozialen Netzwerken

Über mich

Im Deutschen Bundestag bin ich parteiübergreifend die einzige Agrarpolitikerin aus Schleswig-Holstein. Mein politisches Handwerk habe ich in der Kommunalpolitik gelernt. Dabei treffe ich pragmatische Entscheidungen und habe mir die Disziplin und Akribie meines vorherigen Berufslebens aus der Lebensmittelüberwachung erhalten.

Das größte Festival der Welt, die meist befahrene künstliche Wasserstraße der Welt und nicht zuletzt das größte Industriegebiet Schleswig-Holsteins:

Wer Vielfalt sucht und nach Größerem strebt, findet sie bei uns an der Westküste.

Karin Thissen aus Itzehoe
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Was hat Politik mit Kindererziehung gemein?

Ob man die richtige Balance zwischen „Regeln setzen“ und „Eigenverantwortung fördern“ gefunden hat, zeigt sich meist erst im Nachhinein.

Karin Thissen, MdB und Mutter von vier Kindern
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Die Frage der Gleichberechtigung hat mich vor Jahren in die Politik gebracht. „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ muss in allen Lebensbereichen gelten.

Karin Thissen, Politikerin
1978Abitur am Helmholtz-Gymnasium in Bonn
1979freiwilliges soziales Jahr
1981Studium der Tiermedizin an der Tiermedizinischen Hochschule Hannover
1987Approbation
1988 – 1990Assistenztierärztin
1991Praxisniederlassung
2003Erwerb der Zusatzbezeichnung „Verhaltenskunde und -therapie“
2008Promotion. Studien zum „Livre pour toutes sortes de maux qui pourront arriver aux chevaux“ („Buch über alle Arten von Übel, die Pferde bekommen können.“) (Südfrankreich, um 1700)
1993 – 2014Amtliche Tierärztin im Kreis Steinburg
2014 – 2015Amtliche Tierärztin im Kreis Borken
seit 21. Mai 2015Mitglied des Deutschen Bundestages
Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft
Politische Arbeit
2008 – 2014Ratsversammlung Itzehoe
seit 2013SPD-Landesparteirat Schleswig-Holstein und stellvertretende Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (AsG)
2013 – Mai 2015Stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD Steinburg
Mai 2015 – Mrz 2017Kreisvorsitzende der SPD Steinburg

Positionen

  • Wer kontrolliert unsere Lebensmittel? Bei tierischen Produkten sind es Tierärzte. Ich will, dass ihre Position gestärkt wird.
  • ZEIT FÜR MEHR GERECHTIGKEIT. Unser Regierungsprogramm zur Bundestagswahl 2017. Am 24. September SPD wählen!
  • Sozialdemokratische Partei Deutschland
  • Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von SPD-Mitgliedern mit Interesse an & Erfahrung in der Agrarpolitik. Im Sommer 2016 gegründet hat es bereits über 50 Mitglieder und steht allen Mitgliedern offen.
  • Ich setze mich für wissenschaftlichen Tierschutz ein, der die Tiere weder vermenschlicht noch versachlicht, sondern der Devise folgt „Wissen schützt Tiere“.
  • Der Süden des Kreises Steinburg gehört zum wirtschaftsstarken Hamburger Rand und in Brunsbüttel befindet sich das größte Industriegebiet Schleswig-Holsteins mit dem sechstgrößten Hafenstandort Deutschlands. Ich kämpfe für eine verbesserte Infrastruktur, um gute Arbeitsplätze in der Region zu halten und in sie zu holen.
  • Niemand darf von medizinischer Versorgung auf dem Land abgeschnitten sein!
  • Die A20 mit Elbquerung sowie die Vollendung von B5- und A7-Ausbau müssen ebenso vorangetrieben werden wie der Schienennetzausbau.
  • Mein Schwerpunkt ist der gesundheitliche Verbraucherschutz. Dazu gehören die Sicherheit unserer Lebensmittel sowie Transparenz und Aufklärung über die Produkte, die wir kaufen.
  • Meine Politik soll den Menschen auf dem Land dienen und gleiche Chancen wie in den Metropolen schaffen.
  • Ich lebe Europa: Mein Vater ist Deutscher, meine Mutter Französin, ich habe beide Pässe und einen Teil meiner Kindheit in Brüssel verbracht.
  • Ich werde den sozialen, ökonomischen und ökologischen Anforderungen an eine nachhaltige und moderne Agrar- und Ernährungswirtschaft eine starke Stimme verleihen.
  • Der Bund hat viele Fördertöpfe: Angefangen beim bürgerlichen Engagement bis hin zum Städtebau. Auch unsere Gemeinden, Einrichtungen und Initiativen profitieren davon. Ich unterstütze Anträge aus meiner Region jederzeit gerne und versuche, Menschen zusammenzubringen und Ideen zu befördern.

Es gilt das gesprochene Wort

Weitere Auftritte

Kontakt

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Platz der Republik 1, 11011 Berlin

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Öffnungszeiten:
9:00 bis 19:00 Uhr

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Telefon 04821 439-6920 (Fax -6922)

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Dienstags von 10:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstags von 12:00 bis 18:00 Uhr

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Wahlkreisbüro
Domstraße 2, 25704 Meldorf

Telefon 04832 908-3500

Öffnungszeiten:
Freitags von 10:00 bis 16:00 Uhr

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Gerrit Gramer

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Sachbearbeiter, Ihr Ansprechpartner in Itzehoe und Meldorf
Telefon 04821 43969-21
Telefon 04832 908-3500 (Meldorf freitags)
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Besuchen Sie mich

Sie wollen mit einer Gruppe nach Berlin reisen? Ganz gleich, ob Schulklasse, Fußballmannschaft oder soziale Initiative – wenn Sie mindestens 10 Personen sind, die das 15. Lebensjahr vollendet haben, wenden Sie sich an mein Wahlkreisbüro. Dort erhalten Sie weitere Informationen zu den Bedingungen, wie Ihre Fahrt in die Hauptstadt vom Bundestag bezuschusst werden kann. Während Ihres Aufenthalts in Berlin stehen ein Kuppelbesuch, eine Plenardebatte oder ein kurzweiliger Informationsvortrag, sowie ein Gespräch mit mir auf dem Programm. Hier können wir uns über die Arbeit der Abgeordneten und über Ihre Themen austauschen.

Ich freue mich, Sie im Bundestag begrüßen zu dürfen!

Der Deutsche Bundestag ist eines der meistbesuchten Parlamente der Welt. Als Bundestagsabgeordnete habe ich die Möglichkeit, Besuchergruppen nach Berlin einzuladen. Dreimal im Jahr können sich 50 Bürgerinnen und Bürger für mehrere Tage ein Bild von der Arbeit des Parlaments machen. Über die vom Bundespresseamt (BPA) organisierte Fahrt stehen für meine Gäste wechselnde Programmpunkte an, unter anderem in Ministerien, Stiftungen, Museen und Gedenkstätten. Eine Teilnehmerin sagte einmal nach der Fahrt zu mir treffend: „Anstrengend, aber informativ und einmalig!“

Die Reisen sind kostenlos, inklusive Anfahrt, Unterkunft und Verpflegung. Lediglich für Eintrittsgelder und Getränke im Bus fällt ein kleiner Obolus an. Teilnehmen darf jeder EU-Bürger mit Erstwohnsitz in Schleswig-Holstein, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Die Teilnahme an allen Programmpunkten ist verpflichtend; die Unterbringung im Hotel nur im Doppelzimmer möglich. Organisiert werden die Fahrten vom Wahlkreisbüro in Itzehoe. Sie können sich gerne per E-Mail auf die Warteliste setzen lassen. Alle weiteren Informationen erhalten Sie dann in der Antwortmail.